111 Tipps und Tricks wie man einen verdammt guten Krimi schreibt

von Martin Schüller
(war zuvor Musiker, heute erfolgreicher Krimischriftsteller, hauptsächlich Regionalkrimis)

111 Tipps und Tricks, wie man einen verdammt guten Krimi schreibt:  Ratgeber: Amazon.de: Schüller, Martin: Bücher

16,95€
232 Seiten

Zusammenfassung
Entsprechender der Verlagsreihe „111 Tipps und Tricks“ ist das Buch nach festen Vorgaben aufgebaut: Jeder Tipp wird auf genau einer Seite kurz und knapp erläutert und ist mit einem aussagekräftigen Bild versehen.
Es gibt keine inhaltliche Gliederung oder Reihenfolge. Die Tipps sind jeweils mit einem Schlagwort versehen, die alphabethisch aufgeführt werden.

Die Beiträge wechseln dabei zwischen sehr allgemeinen Hinweisen zum Verfassen einer Geschichte, wie bei Tipp 2 „Atmosphäre“ oder Tipp 7 „Continuity“, und konkretem Bezug zum Krimi wie bei Tipp 38 „Handfeuerwaffen“ oder Tipp 105 „Whodunit“.

Beurteilung
Das Format dieser Verlagsreihe ist eingängig, ansprechend gestaltet und schnell zu lesen. Das es keine inhaltliche Reihenfolge gibt, lädt das Buch ein zum Schmökern.

Zu mehr als zum Schmökern dient es meiner Meinung nach leider auch nicht. Durch den wenigen Platz, der vorhanden ist, werden die einzelnen Themen meist nur sehr knapp beleuchtet. Eine fundierte Auseinandersetzung mit den durchaus gut gewählten Stichworten ist damit leider nicht möglich.

Zudem hat Schüller einen eher ironisch bis erzählerischen Sprachstil, der zwar amüsant zu lesen ist, aber weniger informativ. So lässt er sich unter anderem bei Tipp 90 „Spannung“ im ersten Drittel der Seite über den Begriff im physikalischen Sinne aus, was meines Erachtens weder lehrreich noch zielführend ist für das Schreiben eines Krimis.

Der Ratgeber ist ein netter Zeitvertreib, der unterhaltsam Hinweise gibt und Fehler beim Schreiben eines Kriminalromans aufzeigt. Für eingefleischte Krimi-Autoren eine gute Möglichkeit, sich neu inspirieren zu lassen und den eigenen Werken einen vielleicht noch unbekannten Twist zu geben.
Wer noch völlig unbedarft ist, was das Schreiben in diesem Genre betrifft, ist vielleicht etwas überfordert: Es gibt weder einen roten Faden und noch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie genau ein solches Buch angefangen werden muss.

Weitere Rezensionen findest du hier.

Photo by Pixabay

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