Wenn ich auf den Juli zurückblicke, erscheint es mir, als wären vier Monate vergangen und nicht nur vier Wochen. Manchmal frage ich mich, ob ich in meinem Leben wirklich einmal zur Ruhe kommen und wieder so etwas wie einen gewöhnlichen Alltag erleben werde, der länger anhält, als nur ein halbes Jahr.

Nun heißt es wieder einmal: Neustart. Diesmal in der alten Heimat. Das hat sowohl Vor- als auch Nachteile.

Immerhin habe ich recht schnell einen neuen Job gefunden und bereits den Arbeitsvertrag unterschrieben. Ich freue mich darauf, nach den Sommerferien wieder vor einer Klasse zu stehen und Unterricht zu geben. Erst jetzt, wo ich mich den Vorbereitungen für das nächste Schuljahr widme und langsam wieder eintauche in das Lehrerdasein, merke ich, wie sehr ich das alles vermisst habe: Die Freude, anderen etwas beizubringen, die Begeisterung für meine Fächer, die Lust, gemeinsam mit den Kindern Texte und Literatur zu erschließen und zu erschaffen.
Auf der anderen Seite raubt der Brotjob auch wieder Zeit. Mal sehen, wie viel Zeit ich im August für das Überabreiten von Carlas finden werde.

im Juli war ich trotz anfänglicher Unsicherheit passabel produktiv. Aufgrund der Umstrukturierungen in den ersten vier Kapiteln musste ich noch einmal einige Änderungen im 10. Kapitel vornehmen. Im Grunde fühlte es sich so an, als ob ich das 10. Kapitel noch ein weiteres Mal neuschreiben musste. Das war mühselig und wenig erfreulich. Eher schleppend habe ich danach mit der Überarbeitung des 11. Kapitels begonnen. Das lief dann zum Ende hin jedoch deutlich besser als gedacht. Die Handlung als solche habe ich vollständig beibehalten. Immerhin arbeite ich jetzt an den Kapiteln, die ich seit circa zwei Jahren nicht mehr angesehen habe. Teilweise habe ich ganz vergessen, was darin genau passiert. Umso mehr freut es mich festzustellen, dass ich dem Ablauf der Geschehnisse immer noch voll zustimme. Aber sprachlich ist doch einiges an Korrektur zu leisten.


Ich hoffe, dass ich trotz des neuen Jobs mein Arbeitstempo, zwei Kapitel im Monat zu überarbeiten, halten kann. Ende Juli war ich für ein paar Tage an der Ostsee, im August steht ein Wanderurlaub und der Umzug an sowie die Unterrichtsvorbereitung, sodass ich noch nicht weiß, wie produktiv ich sein werde. Aber vielleicht tut ein bisschen Abstand und Luftholen im Sommer auch mal ganz gut.

Wir lesen uns.
Alex

Photo by Pixabay

Eine Antwort auf „WIP Juli ’21

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