Eigentlich war ich pünktlich. Geradezu überpünktlich. Am 30.09. hatte ich die Überarbreitung des 13. Kapitels abgeschlossen und war stolz wie Bolle, endlich wieder in meinen ursprünglichen Rhythmus hineingefunden zu haben, zwei Kapitel pro Monat aufzuarbeiten. Und dann ist mir beim Sichern ein Kopierfehler unterlaufen und die letzten drei Szenen waren wieder gelöscht. Das war die Arbeit einer ganzen Woche, die ich mit einem falschen Klick gelöscht hatte.

Neben der Tatsache, dass ich mit meinem Ex die Tage zuvor einige heftige Auseinandersetzungen geführt hatte, war das alles in Allem ein ziemlicher Tiefpunkt. Ich habe verschiedene Möglichkeiten durchgespielt, um die Dateien irgendwie wieder herzustellen – Fehlanzeige. Den Blogbeitrag, den ich pünktlich am 01.10. verfassen wollte, verwarf ich.
Heute habe ich den Rückstand, der durch die gelöschten Dateien entstand, endlich wieder aufgeholt. Was nicht heißt, dass mich diese Arbeit 10 ganze Tage gekostet hätte. den größten Teil habe ich gleich am nächsten und übernächsten Tag aufgearbeitet. Aber dann fehlte es mir einfach an Motivation, den kleinen, letzten Rest anzupacken, um das 13. Kapitel erneut abzuschließen.

Wahrscheinlich werde ich es diesen Monat nicht schaffen, nun auch noch das 14. und 15. Kapitel zu überarbeiten. Dabei hatte ich mich schon darauf gefreut, Ende Oktober „Halbzeit“ zu rufen – die Hälfte des Manuskripts wäre dann fertig überarbeitet gewesen. Trotzdem versuche ich, mir nicht die Motivation nehmen zu lassen, weiter an meinem Traum zu arbeiten und auch die folgenden Kapitel in Angriff zu nehmen. Seit kurzem habe ich eine neue Testleserin, deren Feedback sehr ehrlich und detailliert ist und mir ungemein hilft. Das puscht mich immer ungemein, weiter an meinem Traum vom eigenen Buch dranzubleiben. Und das trifft nicht nur auf positive Rückmeldungen zu. Auch echte Kritik ist etwas, dass mich inzwischen anspornt, dranzubleiben und weiterzuschreiben.

Inzwischen habe ich mich mit verschiedenen anderen Möglichkeit der Datensicherung beschäftigt. Es steht die Überlegung im Raum, dass ich mir Papyrus Autor kaufe, das eine sehr zuverlässige Versionsspeicherung besitzen soll. Eine andere Möglichkeit wäre, grundsätzlich in einem cloudbasierten Textprogramm wie Google Docs oder Google Drive zu schreiben, sodass die Texte jederzeit online abrufbar sind.
Welche Wege der Datensicherung nutzt ihr?

Wir lesen uns.
Alex

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